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60.000 (Z)Eichen für den Klimaschutz

„(Z)Eichen setzen“ macht bewusst, warum die nachhaltige und zeitgemäße Waldbewirtschaftung zu den besten Klimaschützern gehört. Rund 60.000 Bäume (größtenteils Eichen) haben Kinder im Zuge des Projekts gemeinsam mit FörsterInnen und WaldbesitzerInnen in steirischen Wäldern gepflanzt. Und das ist längst nicht alles …

Um den Wald langfristig zu erhalten, muss man ihn pflegen. Vor allem „hof-fernen WaldbesitzerInnen“, die etwa über Erbe zu einem Waldbesitz gekommen sind, ist das nicht bewusst. Sie sehen den Wald meist nicht als Wirtschaftsfaktor, sondern als Naherholungsraum, der möglichst wenig bearbeitet werden soll, um ihn nicht zu „zerstören“. Dass dem nicht so ist, macht das Projekt „(Z)Eichen setzen“ bewusst. WaldbesitzerInnen erfahren dabei, dass der Wald nur dann gesund ist, wenn man sich um ihn kümmert.

Bewirtschaften für den Klimaschutz

Warum die Bewirtschaftung für den Klimaschutz so wichtig ist? Weil Holzprodukte, die aus geernteten Bäumen hergestellt werden, den Kohlenstoff langfristig binden. Stirbt ein Baum ab und bleibt im Wald liegen, wird der gebundene Kohlenstoff hingegen wieder freigesetzt.

Schul-Workshops für langfristige Bewusstseinsbildung
Die von proHolz Steiermark durchgeführten Schulworkshops im Rahmen des Projekts „(Z)Eichen setzen“ werden sehr stark von den Schulen in der ganzen Steiermark nachgefragt. Auf spielerische Art und Weise wird den Kindern vermittelt, dass Ernten und Nachpflanzen für einen gesunden Wald unerlässlich sind. Diese Botschaft sollen die Kinder auch mit nach Hause nehmen. „Das Projekt ist keine reine Pflanzaktion sondern es geht uns um eine langfristige Bewusstseinsbildung. Vor dem Pflanzen der Eichen erläutern wir den Kindern daher in Workshops, was den Rohstoff Holz so besonders macht. Ähnlich wie bei der Mülltrennung geht es auch hier darum, dass die Kinder das Wissen erlangen, umsetzen und so auch die Eltern erreicht werden“, erläutert Doris Stiksl, Geschäftsführerin von proHolz Steiermark.

WaldbesitzerInnen nehmen Verantwortung wahr
Rund 60.000 Bäume (größtenteils Eichen) haben Kindern gemeinsam mit FörsterInnen und WaldbesitzerInnen im April 2018 gepflanzt. Konkret in den Bezirken Graz und Graz-Umgebung, Voitsberg, Weiz, Hartberg-Fürstenfeld, Deutschlandsberg, Leibnitz, Bad Radkersburg und Feldbach, da diese von Klimawandel-Folgen wie Unwettern besonders stark betroffen sind. „In Zeiten des Klimawandels wird die Bewirtschaftung durch die WaldbesitzerInnen immer wichtiger. Von der großen Beteiligung an der Aktion sind auch wir überrascht, aber es zeigt, dass die WaldbesitzerInnen ihre Verantwortung sehr ernst nehmen", freut sich Franz Titschenbacher, Obmann von proHolz Steiermark.

(Z)Eichen setzen ist ein gemeinsames Projekt, getragen vom steirischen Forst, dem steirischen Waldverband und proHolz Steiermark.

 


Fotos: Jimmy Lunghammer

 

Mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union.

 

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